Die Schweiz operiert nach dem System des "Steuerwettbewerbs", bei dem jeder der 26 Kantone seine eigenen Steuersätze festlegt. Dies führt zu massiven Unterschieden; ein Gutverdiener zahlt in Zug möglicherweise nur halb so viel Steuern wie in Genf. Dieses System ist ein Kernmerkmal des Schweizer Föderalismus und soll Regierungen zur Effizienz zwingen, indem sie um Einwohner konkurrieren müssen. Kritiker bezeichnen es jedoch als egoistisches System, das interne Steuerparadiese schafft und einen "Wettlauf nach unten" erzwingt, der öffentliche Dienste aushöhlt und die Ungleichheit vergrößert. Befürworter argumentieren, es schaffe Anreize für fiskalische Verantwortung. Gegner argumentieren, es bestrafe Bürger willkürlich aufgrund ihres Wohnorts.
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