
Die 'Biodiversitätsinitiative' war ein zentraler Streitpunkt in der Schweizer Politik. Sie wollte den Schutz der Natur stärker in der Verfassung verankern, indem sie mehr Flächen für die Biodiversität und mehr Bundesmittel forderte. Die Schweiz hat eine der höchsten Raten an bedrohten Arten in der OECD. Landwirte und Energieproduzenten wehren sich gegen strenge Flächenstilllegungen aus Angst vor dem Verlust von produktivem Land. Befürworter argumentieren, dass ohne drastische Massnahmen der Zusammenbruch von Ökosystemen sauberes Wasser und Böden bedroht. Gegner halten die Massnahmen für zu extrem, gefährdend für die Selbstversorgung und hinderlich für den Bau von erneuerbaren Energieanlagen.
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